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Langenlois - die Österreich Rundfahrt für uns Frauen

(14.06.2013)




Gerade mal 4 Tage nach der Alpentour gings für mich schon mit den nächsten Rennen weiter. Zur Abwechslung jedoch wieder mit dem Rennrad. Ja ja ich war sehr gespannt wie es sich wohl anfühlen würde nach einer Ewigkeit mal wieder alle zu sehen und ein Straßenrennen zu absolvieren. Man glaubt es kaum, doch das letzte war die Tour de Feminin Anfang Juli 2012 :-) Von daher war ich auch nicht zu 100% sicher wie es mir gehen würde. Dass meine Form gut war, dass wusste ich von den Bike Rennen, doch aufgrund der Attacken ist ein Straßenrennen wieder etwas ganz anderes.

Doch nun zu den Rennen. Die Rundfahrt in Langenlois hat nun schon einen fixen Platz im Rennkalender der Frauen. Eine 3-tägige Veranstaltung mit 4 Rennen die alles enthalten. Bergrennen, Zeitfahren, Flaches Straßenrennen sowie das hügelige Straßenrennen am Sonntag.

Freitag reiste ich gemeinsam mit meiner Teamkollegin Martina nach Langenlois wo um 15:15 Uhr die erste Etappe gestartet wurde. Exakt 100 km und quasi 0 Höhenmeter. Das Starterfeld war mit knapp über 90 Fahrerinnen recht groß und mit 9 Nationen auch sehr gut besetzt. Die erste Etappe war eine recht schnelle Angelegenheit und wir absolvierten die 100 Kilometer mit 42 km/h Schnitt. An diesem Tag war mein Vorhaben einfach mal gut mitfahren und schauen wie es wieder so läuft. Und ja es lief ganz gut, ich kam im Feld ins Ziel und ich fühlte mich wohl auch wenn ich die Belastungen der Woche davor noch immer spürte.

Tag 2 war dann der stressigste von allen. Schon um halb 10 gings mit dem Bergrennen los. 12,5 Kilometer wobei die ersten 7 Kilometer ja flach waren. Ich verpasste die Einfahrt in den Berg ein wenig und musste viele Fahrerinnen vor mir überholen, konnte dann jedoch zur zweiten Gruppe aufschließen. Mein Gefühl sagte mir einmal mehr, dass ich mich gut fühlte und eigentlich besser als das Jahr davor, doch das Ergebnis sah nicht dementsprechend aus. Mein Rückstand zur Siegerin war mit 30 Sekunden sogar erheblich geringer als letztes Jahr, doch unsere Gruppe war um soviel größer, dass es leider nur ein 30. Rang wurde.

Kurz vor 16:00 war ich dann mit dem Zeitfahren an der Reihe. Dieses Rennen sah ich eigentlich recht locker, was sollte ich mir auch Stress machen wenn ich mit dem normalen Straßenrad fahre. Ich versuchte die 13 Kilometer gut Druck zu machen ohne dabei an die Grenzen zu gehen. Es war sogar recht amüsant und ich hatte mal richtig Spass beim einem Zeitfahren :-)

Sonntag war dann das Straßenrennen an der Reihe. Den Kurs kannte ich ja schon aus den Jahren zuvor. Eine Änderung gab es heuer allerdings, denn statt der üblichen 3 Runden mussten wir 4 Runden fahren. Das hieß 92 Kilometer und etwa 1300 Höhenmeter auf einem doch recht anspruchsvollen Kurs. Es war sehr sehr schnell und es folgte eine Attacke der nächsten. Das Feld wurde ziemlich schnell zerkleinert und ich fand mich in der 2. Gruppe wieder. Wir konnten aber den Anschluss an die 9 köpfige Spitzengruppe wieder herstellen und so kam es zum Massensprint wo ich den 14. Rang belegte. Etwas schade, weil ich aufgrund von viel Führungsarbeit auf den letzten Kilometern nicht mehr gut sprinten konnte und ich mich aber gerade in den letzten 2 Runden immer besser fühlte.

Zusammengefasst war es ein super Wochenende und eine perfekte Vorbereitung für die kommenden Rennen. Auch wenn ich noch etwas angeschlagen war von der Alpentour so war es auf alle Fälle eine perfekte Abhärtung :-)

Mit meiner persönlichen Leistung bin ich sogar überaus zufrieden auch wenn ein 18. Gesamtrang jetzt nicht gerade überragend aussieht. Doch ein im Vergleich zum Vorjahr um 4 km/h schnellerer Schnitt am ersten Tag sowie um mehr als 2 km/h am letzten Tag sogar bei längerer Distanz sprechen ja wohl für sich, dass das Niveau sowie die Dichte an starken Fahrerinnen ausgesprochen hoch liegt.

Diese Woche hab ich jetzt mal etwas gemütlicher trainiert um mich mal so richtig zu erholen - war doch etwas viel die letzten 2 Wochen :-)

Am Wochenende steht auch kein Rennen am Programm und weiter gehts dann nächste Woche mit den Staatsmeisterschaften auf der Straße und dann gehts wieder am Bike weiter :-)

Bis bald, Chrissi

Danke Werner Kapfenberger für die tollen Bilder :-) www.radsportfotos.at

 




 

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