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Dolomitenmann

(07.09.2014)




Bereits zum dritten Mal stand ich dieses Jahr beim Dolomitenmann am Start. Jahr für Jahr stellt dieser Teambewerb ein Saisonhighlight dar, da das Zuseher-sowie das Medieninteresse immens ist. Erstmals wurde der Bewerb auch LIVE im Fernsehen übertragen. In meinem Team als Bergläufer Harry Lemmerer, als Paragleiter  Franz-Josef Rehrl und als Kajaker Max Gassner.

Harry startete solide in den Bewerb und übergab um Position 40 an Franz-Josef. Für den Nordische Kombinierer aus der Ramsau, war es der erste Paragleit-Bewerb. Im Feld der Spezialisten schlug er sich ausgezeichnet und auch das Landen und die Übergabe an mich klappten perfekt. Auf der Bikestrecke ging es von Anfang an zur Sache und es wartete gleich nach Laisach eine steile Rampe, die den ersten Anstieg eröffnete. Meine Beine fühlten sich gut an und ich fand sofort meinen Rhytmus. Nach der kurzen Moosalm Abfahrt ging es durchgehend bergauf, bis zum Hochsteinkreuz. Auch im zweiten Teil des Anstiegs fühlt ich mich gut, wusste allerdings nicht, wie schnell ich im Vergleich zu meinen Gegnern wirklich war. Ich überholte zwar um die 20 Fahrer, konnte aber deren Tempo nicht genau einschätzen. Oben angekommen folgte eine neue kurze Schleife, bevor es in die berühmt berüchtigte Abfahrt ging. Zum Glück hatte es etwas aufgetrocknet, denn  mit der Reifenwahl hatte ich ewas riskiert ud vorne sowie hinten einen abgefahrenen Race King aufgezogen. Auf den teilweise noch nassen Stellen auf der Schipiste bergab, hatte ich alle Hände voll zu tun um am Bike zu bleiben. Doch auch die Linienwahl in der Abfahrt gelang mir perfekt und so wartete nur noch der neue Trail von Lienz nach Laisach. Dort hatte ich mit Krämpfen zu kämpfen und konnte nicht mehr vollgas geben, was aber an meiner super Bikezeit auch nichts mehr änderte. Bin sehr zufrieden mit Rang 15 am MTB.

Nach der Übergabe schnappte ich mir das Ersatzpaddel meines Kajakers und fuhr neben dem Fluss her. Zu diesem Zeitpunkt waren wir zwischen Gesamtrang 20 und 30. Max schlug sich wirklich gut doch bei der letzten Schlüsselstelle war dann leider Schluss. Völlig verausgabt wurde er von der Strömung abgetrieben und die Wasserrettung musste ihn aus dem Wildwasser ziehen. Zum Glück gab es nach kurzer Zeit im Krankenhaus Entwarnung. Leider konnten wir nicht die Zillinie überqueren, doch das Wichtigste, am Abend konnten wir alle wohl auf zusammen ein Bier genießen. Nächstes Jahr greifen wir wieder an!

 




 

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